Initiative Großbreitenbach Plus
12 Argumente für den Anschluss
Die Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ ist seit 2011 Grundzentrum im südlichen Ilm-Kreis und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wichtigen industriellen, kulturellen und infrastrukturellen Mittelpunkt entwickelt.
Ein Anschluss der Gemeinden des Oberen Schwarzatals (Katzhütte-Oelze, Goldisthal, Schwarzmühle) sowie Masserberg an die Landgemeinde wäre nicht nur ein Gewinn für alle Beteiligten, sondern auch ein starkes Signal für den gesamten mittleren Thüringer Wald.
1. Einwohnerzahl und rechtliche Vorgaben
Die Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ hat aktuell nur noch 5.884 Einwohner (Stand: 31.12.2024). Damit ist die 6.000er-Marke bereits unterschritten – und die Gemeinde erfüllt die im Leitbild für künftige Gemeindestrukturen in Thüringen festgelegten Mindestvorgaben nicht mehr.
Ein Anschluss an Ilmenau wäre zwar theoretisch möglich, würde jedoch erhebliche Kosten, mehr Bürokratie und zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Bürger und Steuerzahler verursachen.
Eine Eingemeindung von Katzhütte-Oelze, Goldisthal, Schwarzmühle und Masserberg hingegen bietet die logische und zukunftsfähige Lösung:
- rechtliche Vorgaben eingehalten (über 6.000 Einwohner)
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größere Schlagkraft bei Investoren- und Standortfragen
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Stärkung von Infrastruktur, Handel, Kultur und Bildung
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attraktivere Perspektive für Familien und Fachkräfte
2. Sinnvolle Grenzverläufe
Die Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ liegt im Vier-Landkreis-Eck zwischen Ilm-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Sonneberg und Hildburghausen. Katzhütte-Oelze, Goldisthal, Masserberg und Schwarzmühle liegen verstreut über drei dieser Landkreise, gehören jedoch unübersehbar zum direkten Einzugsgebiet Großbreitenbachs.
Wirtschaftliche Entwicklungen, Rettungswesen und große Infrastrukturmaßnahmen wie der Talsperrenbau haben gezeigt, dass die bestehenden Kreisgrenzen nicht mehr zeitgemäß sind. Goldisthal ist heute klar auf Großbreitenbach ausgerichtet, Masserberg ist über die Rennsteigstraße deutlich besser mit Großbreitenbach und Ilmenau als mit Eisfeld und Hildburghausen verbunden. Natürliche Grenzen wie Rennsteig, Schwarzatal, Talsperre Goldisthal und Langer Berg unterstreichen diesen Zusammenhang.
Ein Anschluss der Nachbargemeinden würde die historisch gewachsenen und geografisch logischen Strukturen wiederherstellen.
3. Klare Zuständigkeiten
Die vier Kreisgrenzen zwischen Großbreitenbach, dem Oberen Schwarzatal und Masserberg haben in der Vergangenheit immer wieder zu komplizierten Zuständigkeitsfragen geführt. Besonders spürbar ist dies im öffentlichen Nahverkehr: Buslinien nach Großbreitenbach wurden gestrichen, sodass die Menschen ohne Auto kaum noch die Nachbarorte in den angrenzenden Landkreisen erreichen können.
Auch im Rettungswesen entstehen Nachteile: Die Feuerwehr-Drehleiter aus Großbreitenbach ist oft näher und schneller einsatzbereit als Technik aus Eisfeld, Königsee oder Neuhaus – wird aber durch Kreisgrenzen ausgebremst.
Praxisnähe statt Kreisgrenze
Für die Menschen in Masserberg liegen viele wichtige Einrichtungen bereits heute im Ilm-Kreis deutlich näher als in Hildburghausen:
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Krankenhaus: Ilmenau (~25 km, 21 Min) ist schneller erreichbar als das vor der Schließung bedrohte Krankenhaus Hildburghausen und das Klinikum Suhl
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Polizei: Die Polizeiinspektion Ilmenau (~25 km) liegt näher als die PI Hildburghausen.
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Gymnasium und Universität: In Ilmenau gibt es zwei Gymnasien (~25 km), während das Gymnasium in Hildburghausen weiter entfernt ist.
Ähnlich sieht es bei den Orten im Oberen Schwarzatal aus. Diese Beispiele zeigen, dass sich der Alltag der Bürger längst in Richtung Großbreitenbach und Ilmenau orientiert – Kreisgrenzen widersprechen hier der gelebten Realität.
Massermühle als Sinnbild der Grenzproblematik
Der Bereich des einst sehr beliebten Feriendomizils Massermühle zwischen Masserberg und Katzhütte-Oelze liegt heute in zwei Landkreisen: Saalfeld-Rudolstadt (Katzhütte-Oelze) und Hildburghausen (Masserberg). Gaststätte und Unterkünfte sind seit Jahren geschlossen – auch, weil die grenzübergreifende Lage jede klare touristische Vermarktung erschwert. Was früher ein lebendiger Treffpunkt für Urlauber war, liegt heute brach und zeigt exemplarisch, wie unattraktiv eine Region durch unklare Zuständigkeiten werden kann.
Mit einem Anschluss könnten Bauhöfe, Rettungsdienste, Feuerwehren und auch touristische Projekte besser koordiniert und effizienter umgesetzt werden. Zugleich würde Masserberg die Arbeit der Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald unterstützen: Gemeinsam könnten beide mit klarer Zuständigkeit und einer starken, einheitlichen Stimme auftreten – zum Vorteil der gesamten Region.
4. Wirtschafts- und Versorgungszentrum
Der Ortsteil Großbreitenbach hat sich seit der politischen Wende 1989 zu einem bedeutenden Industriestandort im südlichen Ilm-Kreis entwickelt und ist seit 2011 offiziell als Grundzentrum ausgewiesen. Von den Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen profitieren längst nicht nur die Einwohner der Landgemeinde, sondern auch die Menschen aus den Nachbargemeinden im Oberen Schwarzatal und in Masserberg.
Ein Anschluss würde das wirtschaftliche, geografische und verkehrstechnische Zentrum Großbreitenbach näher an diese Orte heranrücken und damit die Rolle Großbreitenbachs als gemeinsames Grund- und Mittelzentrum der Region festigen.
5. Nahverkehr als Schlüssel
Großbreitenbach ist nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das verkehrstechnische Zentrum der Region. Von allen Seiten führen gut ausgebaute Straßen mit günstigen Höhenprofilen und kurzen Fahrzeiten hierher. Drei Hauptverkehrsadern – nach Neustadt/Masserberg, ins Schwarzatal und am Langen Berg – verbinden die Orte bereits heute eng miteinander.
Im Vier-Landkreiseck stößt der öffentliche Nahverkehr jedoch an seine Grenzen: Im Rahmen der Daseinsvorsorge verkehren die Linien meist nur bis zur jeweiligen Kreisgrenze. Benachbarte Orte bleiben so trotz unmittelbarer Nähe unverbunden (Stand 2025).
Ein erster Fortschritt ist die neu eingerichtete Wanderbus-Linie aus dem Schwarzatal über Großbreitenbach. Sie fährt seit knapp zwei Jahren drei Haltestellen in der Landgemeinde an – und kam überhaupt nur zustande durch unsere Initiative aus Großbreitenbach, gemeinsam mit einem Hotelier aus dem Oberen Schwarzatal. Diese Linie verbessert die Situation zwar, doch wichtige touristische Ziele wie Goldisthal, Masserberg und Altenfeld am Panoramaweg Schwarzatal werden weiterhin nicht bedient.
Ein Anschluss würde die Chance eröffnen, solche Lücken dauerhaft zu schließen, Verkehrsnetze sinnvoll zu verknüpfen und Nahverkehrsangebote kreisübergreifend aufeinander abzustimmen.
6. Starke Synergien
Großbreitenbach hat sich zu einem industriellen Zentrum entwickelt, während in Masserberg und im Oberen Schwarzatal der Tourismus eine große Rolle spielt. Beide Entwicklungen ergänzen sich perfekt: Einwohner aus Masserberg und dem Schwarzatal arbeiten in den Industriebetrieben Großbreitenbachs, während die Bürger der Landgemeinde das Freizeit- und Erholungsangebot der Tourismusorte nutzen und dort tätig sind.
Auch die Infrastruktur zeigt die enge Verflechtung:
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Durch Katzhütte würde Großbreitenbach wieder einen Bahnanschluss an die Schwarzatalbahn erhalten – ein Gewinn für Tourismus, Wirtschaft und Gesundheitswesen.
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Ärztliche Versorgung, Hospiz in Katzhütte und Rehaklinik in Masserberg werden von Bürgern der ganzen Region gemeinsam genutzt.
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Feuerwehren, Rettungsdienste und Breitbanderschließung werden bereits heute über Gemeindegrenzen hinweg koordiniert.
Ein Zusammenschluss würde diese Synergien bündeln, festigen und allen Beteiligten noch größere Vorteile sichern.
7. Tourismuschancen
Insbesondere der Kurort Masserberg, aber auch die Orte des Oberen Schwarzatals haben sich nach der politischen Wende zunächst positiv entwickelt, später jedoch – auch aufgrund ihrer Randlage – wirtschaftlich wie touristisch spürbar zurückgebildet. Ein Beispiel ist das Badehaus in Masserberg, das 2002 als moderner Gesundheitsstandort mit Bewegungsbad, Sauna und Therapiebereich eröffnet wurde und seit 2016 geschlossen ist. Auch das Haus der Natur in Goldisthal steht heute vor der Schließung, weil eine 300-Einwohner-Gemeinde eine solche Einrichtung kaum dauerhaft finanzieren kann.
Die Ortsteile der Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ hingegen haben insgesamt eine stabile und teils sogar positive Dynamik gezeigt. Gerade im Tourismus liegt hier ein erhebliches gemeinsames Potenzial, das bislang ungenutzt bleibt.
Ein einheitliches Tourismuskonzept könnte Rennsteig und Schwarzatal sinnvoll miteinander verbinden: Goldisthal, Masserberg, Neustadt am Rennsteig, Altenfeld, Katzhütte und Großbreitenbach hätten die Chance, ihre Angebote zu bündeln und so attraktiver zu vermarkten. Die Lage im Winkel zwischen Rennsteig und Schwarzatal mit sieben 800er-Bergen, dem Schwarzatal und den Stauseen des Pumpspeicherwerks bietet dafür beste Voraussetzungen.
Hinzu kommt die thematische Vielfalt: Masserberg mit THÜRINGER WALD Spa, Kurorttradition und Waldbaden, Goldisthal mit dem Haus der Natur und dem Pumpspeicherwerk, Großbreitenbach als „Kräuterstadt“ mit Olitäten-Tradition, Kräuterschule und Märkten. Im Verbund können diese Angebote ein touristisches Gesamtpaket bilden, das Besucher nicht nur einmalig anzieht, sondern durch wechselnde Veranstaltungen und thematische Verknüpfungen regelmäßig in die Region lockt.
Ein Anschluss schafft die Grundlage, dieses Potenzial strategisch zu nutzen und die Region touristisch auf ein neues Niveau zu heben.
8. Bildungschancen
Ein größeres Einzugsgebiet mit mehr Kindern und Jugendlichen würde das Schulzentrum Großbreitenbach festigen oder sogar einen Ausbau ermöglichen. So könnten neue Schulformen entstehen – etwa ein Waldgymnasium/ Gymnasiale Oberstufe oder eine Berufsschule für Glas-, Kunststoff- und Verpackungsindustrie.
Das hätte mehrere Vorteile:
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kürzere Schulwege für Schüler aus allen beteiligten Gemeinden
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bessere Chancen auf höhere Bildungsabschlüsse
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längere Bindung junger Menschen an die Region
Auch die Zweigstelle der Volkshochschule könnte erweitert werden. Ein gestärktes Bildungsangebot würde die Attraktivität der Landgemeinde erheblich steigern und den Standort für Familien und Fachkräfte sichern.
9. Gemeinsame Herkunft
Großbreitenbach, Masserberg und die Orte des Oberen Schwarzatals teilen denselben Ursprung im Thüringer Schiefergebirge und waren über Jahrhunderte Teil der schwarzburgischen Herrschaft. Masserberg gehörte bis 1918 – wie Großbreitenbach und Oelze – zum Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen und war wesentlich länger mit dem Gebiet des heutigen Ilm-Kreises verbunden als mit Hildburghausen. Die Zwangseingliederung zum Kreis Hildburghausen im Jahr 1951 wird in Masserberg heute noch als ehr negativ gesehen.
Auch sprachlich und kulturell gibt es klare Gemeinsamkeiten: Alle Orte gehören ins Ilmthüringische Dialektgebiet. Schon 1875 wurden Katzhütte-Oelze und Goldisthal über das Telegrafenamt Großbreitenbach eingebunden – bis heute teilen sie die gleiche Vorwahl 036781 und telefonieren zum Ortstarif miteinander.
Historie, Sprache und kulturelle Prägung machen deutlich: Masserberg und das Obere Schwarzatal gehören seit jeher in den gemeinsamen Lebensraum mit Großbreitenbach.
10. Gemeinsame Mentalität
Die Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“, das Obere Schwarzatal und Masserberg liegen alle auf der Hochebene des Thüringer Waldes. Klima, Landschaft und Lebensweise haben über Generationen eine gemeinsame Mentalität geprägt – die typische „Thüringer-Wald-Mentalität“.
Während nördlich des Rennsteigs die schwarzburg-preußische Prägung dominiert und südlich die fränkisch-bayrische, teilen Großbreitenbach, Katzhütte, Goldisthal, Schwarzmühle und Masserberg eine eigene, verbindende Kultur. Diese gewachsene Nähe erleichtert das Zusammenleben und spricht klar für eine Eingemeindung.
11. Familiäre Verbindungen
Zwischen den Bürgern der Region bestehen enge familiäre Verbindungen. Viele Katzhütter Familien sind über Generationen mit Goldisthal, Großbreitenbach oder Altenfeld verwandt. Stammbäume und Verwandtschaftstafeln belegen diese engen Verflechtungen.
Prominentes Beispiel sind die Biathlon-Olympiasiegerinnen Andrea und Manuela Henkel: Der Vater stammt aus Katzhütte, die Mutter aus Großbreitenbach. Solche familiären Bindungen zeigen, dass die Region längst miteinander verbunden ist.
12. Gemeinsame Ziele und solide Basis
Die Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ verfügt über eine stabile Finanzlage: gute Gewerbesteuereinnahmen, niedrige Pro-Kopf-Verschuldung. Die Nachbarorte hingegen stehen vor großen Herausforderungen. In Goldisthal sind die Zeiten sprudelnder Einnahmen längst vorbei – der Ort lebt derzeit von Rücklagen, die bald erschöpft sein werden. Auch Masserberg und Katzhütte haben trotz wiederholter Bemühungen bislang keine nachhaltige Entwicklung erreicht.
Besonders deutlich wird die Problematik am Beispiel der Kreisumlage: Der Kurort Masserberg muss im Landkreis Hildburghausen eine Umlage von rund 49 % (2025) zahlen, die 2026 sogar auf etwa 51 % steigen soll. Jeder Euro, der dort in die Umlage fließt, fehlt in den Ortschaften selbst. Im leistungsstarken Ilm-Kreis, der über eine wesentlich höhere Wirtschaftskraft verfügt als Saalfeld, Sonneberg oder Hildburghausen, wäre die Belastung geringer – und die verbleibenden Mittel könnten durch Förderprogramme eine erhebliche Hebelwirkung für Investitionen entfalten. Gerade Katzhütte, Oelze und Masserberg würden von diesem finanziellen Spielraum nachhaltig profitieren.
Ein Anschluss würde hier neue Perspektiven eröffnen. Gemeinsame Strukturen erlauben eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen, die Stärkung des Immobilienmarktes, eine bessere Auslastung der Infrastruktur und eine engere regionale Zusammenarbeit. So kann die gesamte Region gestärkt werden – ohne dass eine andere Kommune geschwächt wird.
Fazit
Die Eingemeindung von Katzhütte-Oelze, Goldisthal, Schwarzmühle und Masserberg in die Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ ist weit mehr als ein Verwaltungsakt. Sie ist ein entscheidender Schritt, um historische Zusammengehörigkeit wiederherzustellen, vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen und den gesamten mittleren Thüringer Wald langfristig zu stärken.
Ein solcher Anschluss hätte Strahlkraft weit über die Region hinaus:
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Er stärkt die Wirtschaftskraft und Attraktivität für Investoren.
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Er verbessert Infrastruktur, Mobilität und Tourismus.
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Er bietet jungen Familien und Fachkräften eine klare Perspektive.
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Er sichert die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.
Damit setzt die Region ein starkes Signal – nicht nur für ihre eigene Zukunft, sondern auch für den Freistaat Thüringen, der mit einer leistungsfähigen, stabilen und zukunftsorientierten Landgemeinde im Herzen des Thüringer Waldes nachhaltig gewinnt.